Service Wissenswertes zum Thema Coronavirus
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Corona-Pandemie: Was Sie wissen sollten

Stand 15.11.2021

Auf dieser Seite haben wir aktuell wichtige Informationen, Hinweise und Links für Sie zusammengestellt:

Bitte beachten Sie: Für Patientinnen und Patienten, Begleitpersonen sowie Besucherinnen und Besucher besteht eine FFP2-Maskenpflicht in allen Gebäuden auf dem Gelände der Ruppiner Kliniken. Die schließt auch die Praxen und Ambulanzen ein.

Für eine Aufnahme von Patientinnen und Patienten und den Aufenthalt von Begleitpersonen und Besuchern sind vorab Formulare zur Personenregistrierung und Fragebögen auszufüllen. Diese stellen wir Ihnen nachfolgend zum Download zur Verfügung.

Impfzentrum

Das Impfzentrum befindet sich im Haus B. Nach erfolgter Anmeldung können sich hier im Landkreis Ostprignitz-Ruppin gemeldete Personen impfen lassen. Wir bitten um Verständnis, dass eine Impfung nur bei bestätigtem Termin erfolgen kann. Bitte melden Sie sich bevorzugt über die Kontaktformulare auf der Webseite des Landkreises Ostprignitz-Ruppin an.

Erstimpfungen vom 26. November bis vorerst 11. Dezember 2021: https://corona-test-opr.appointmind.net/?cap=NWM1
Booster- und Zweitimpfungen vom 26. bis 27. November 2021: https://corona-test-opr.appointmind.net/?cap=NWM3
Booster- und Zweitimpfungen vom 29. November bis 04. Dezember 2021: https://corona-test-opr.appointmind.net/?cap=NWM5
Booster- und Zweitimpfungen vom 06. bis 11. Dezember 2021: https://corona-test-opr.appointmind.net/?cap=NWNi

Sie haben außerdem die Möglichkeit, sich während der Geschäftszeiten unseres Impfteams (Mo bis Do, 08:00 - 15:00 Uhr) telefonisch anzumelden. Hotline: 03391 39-11666. Rund um die Uhr können Sie sich per E-Mail anmelden: impfung@ruppiner-kliniken.de. Bitte geben Sie Ihren vollständigen Namen, das Geburtsdatum und Ihre Kontaktdaten an. Teilen Sie uns außerdem mit, ob Sie eine Erst- oder eine Auffrischungsimpfung benötigen sowie ggf. das Datum der letzten Impfung. Das Impfteam der Ruppiner Kliniken meldet sich dann zeitnah mit einem Terminvorschlag bei Ihnen. Die Datenschutzinformationen gemäß Art. 12 ff. DSGVO finden Sie hier.

Schützen Sie sich und andere!

Schützen Sie sich und andere in Ihrer Nähe, indem Sie sich informieren und entsprechende Vorsichtsmaßnahmen ergreifen. Bitte befolgen Sie zudem die Empfehlungen Ihrer örtlichen Gesundheitsbehörde.

So verhindern Sie die Ausbreitung von Covid-19:

  • Waschen Sie sich häufig die Hände. Verwenden Sie Wasser und Seife oder ein Händedesinfektionsmittel auf Alkoholbasis.
  • Halten Sie einen Sicherheitsabstand von Personen ein, die husten oder niesen.
  • Tragen Sie eine Maske, wenn Sie keinen Abstand von mindestens 1,5 Metern halten können. Masken können der Übertragung des Virus durch den Träger an andere Personen entgegenwirken. Sie stellen aber keinen Komplettschutz gegen Covid-19 dar und sollten zusätzlich zu anderen Maßnahmen wie Sicherheitsabstand und Handhygiene angewendet werden.
  • Berühren Sie nicht die Augen, die Nase oder den Mund.
  • Bedecken Sie Nase und Mund beim Husten oder Niesen, oder husten oder niesen Sie in Ihre Armbeuge.
  • Bleiben Sie zu Hause, wenn Sie sich krank fühlen.
  • Wenden Sie sich an einen Arzt, wenn Sie Fieber, Husten oder Schwierigkeiten beim Atmen haben. Rufen Sie in der Arztpraxis an, bevor Sie sie aufsuchen. Ihr Arzt kann Sie dann schneller an die richtige Stelle verweisen. Das dient Ihrem Schutz und verhindert die Ausbreitung von Viren und Infektionskrankheiten.

Wenn Sie befürchten, an Covid-19 erkrankt zu sein, rufen Sie bitte zuerst bei Ihrem Hausarzt oder dem Gesundheitsamt (03391) 688-5376 an. Hier wird das weitere Vorgehen besprochen.

Die Ruppiner Kliniken behandeln Patientinnen und Patienten mit Covid-19 stationär. Das wichtigste dabei ist zunächst die räumliche Trennung von anderen Patienten.

Bereits bei einem Verdacht auf eine Infektion mit SARS-CoV-2 betreuen wir Patienten in einer Covid-19-Notaufnahme, die von anderen Bereichen isoliert ist und regelmäßig von einem Desinfektor desinfiziert wird. Während der Behandlung trägt das medizinische Personal persönliche Schutzkleidung (Schutzkittel, Handschuhe, Mund-Nasen-Schutz etc.). Die Hygienemaßnahmen vor und nach einem Patientenkontakt (bspw. gründliche Händedesinfektion) sind ohnehin Standard.

Für die stationäre Behandlung stehen Stationen im Haus M zur Verfügung. Hier ist auch die Covid-19-Intensivstation eingerichtet word

Warum wurden planbare OPs verschoben? - Wie geht es weiter?

Das Coronavirus ist eine Epidemie, wie sie seit mehr als hundert Jahren nicht mehr vorgekommen ist. Deutschlandweit haben sich die Krankenhäuser  unter Hochdruck auf schwer kranke Corona-Patienten vorbereitet und eine Vielzahl behandelt.

Die Ruppiner Kliniken waren und sind umfassend vorbereitet und können bei neuen Infektionsausbrüchen und weiteren Wellen auf eine große Anzahl von intensivmedizinisch zu betreuenden Patienten mit schweren Krankheitsverläufen entsprechend reagieren – immer mit dem Ziel, jedem schwer Erkrankten die bestmögliche Versorgung zu sichern.

Im Verlauf der Pandemie mussten zwischenzeitlich alle planbaren Operationen verschoben werden. Ziel dieser Maßnahme war es, frühzeitig Kapazitäten in den Krankenhäusern frei zu bekommen und möglichst viele Intensiv- und Beatmungsbetten für Corona-Patienten verfügbar zu halten.

Nun haben wir unseren Regelbetrieb Schritt für Schritt wieder aufgenommen. Unser Planungszentrum setzt sich mit Patienten in Verbindung, um Eingriffe zu terminieren.

Wie sollten Sie sich verhalten, wenn bei Ihnen eine Operation geplant ist?

Um unsere Patienten sowie die Mitarbeitenden bestmöglich zu schützen, muss ein negativer Corona-Test - nicht älter als 48 Stunden - vorliegen. Wenn bei Ihnen eine geplante elektive Operation oder ein invasiver Eingriff ansteht, planen wir für Sie daher einen SARS-CoV-2-Test ein. Gegebenenfalls muss die geplante Operation verschoben werden, um das Risiko einer möglichen Erkrankung auszuschließen.

Wer sollte sich auf das Virus testen lassen?

Als begründeter Verdachtsfall gilt, wer Kontakt zu einem Infizierten hatte und Anzeichen einer akuten Atemwegsinfektion aufweist. Oder, wer sich in einem Risikogebiet aufgehalten hat und Symptome zeigt.

Darüber hinaus kann der Arzt auch ohne begründeten Verdacht entsprechend den Richtlinien des RKI einen Test auf SARS-CoV-2 veranlassen. In Deutschland werden zudem stichprobenartig Menschen mit einer fraglichen Grippeerkrankung getestet, um möglicherweise unentdeckte Übertragungen zu finden.

Welche Länder als Risikogebiete eingestuft werden, ändert sich fortlaufend und angesichts der Virusmutationen dynamischer als bisher. Wer auf dem neuesten Stand sein will oder muss, kann sich tagesaktuell auf den Seiten des RKI und des Auswärtigen Amtes informieren.

Bitte beachten Sie, dass gemäß des Bundesgesundheitsministeriums für Reiserückkehrer aus internationalen Corona-Risikogebieten nach Deutschland ab dem 08.08.2020 im Sinne der Verantwortung des Einzelnen für Andere eine Testpflicht auf das Virus sowie ggf. eine häusliche Quarantäne- und Meldepflicht beim Gesundheitsamt besteht. Bitte informieren Sie sich zum aktuellen Status auf den Webseiten des RKI, des Bundesgesundheits- und des Außenministeriums.

Gibt es einen Impfstoff? Wie wird die Erkrankung behandelt?

Es gibt inzwischen mehrere in Deutschland zugelassene Impfstoffe, die wirkungsvoll vor schweren Erkrankungsverläufen schützen. Unklar ist noch, ob Geimpfte weiterhin andere Personen infizieren können. Nur aufgrund einer intensiven und weltweit vernetzten Forschung war es möglich, in einer verhältnismäßig kurzen Zeit erfolgreich Präparate zu entwickeln und nach den erforderlichen strikten Zulassungsprüfungen auf den Markt zu bringen. Das darf als Meilenstein beschrieben werden, denn noch nie zuvor stand so schnell ein geeignetes Impfpräparat zur Verfügung. Es lässt die berechtigte Hoffnung zu, die Pandemie in absehbarer Zeit eindämmen und das Virus unter Kontrolle bringen zu können.

Die Impfung ist freiwillig. Auch wenn keine Impfpflicht besteht, wird dennoch empfohlen, dass sich möglichst viele für eine Impfung entscheiden, um weitere Mutationen und Ausbreitungen einzuschränken.

Weitreichende Immunität durch Impfungen ist auch deshalb besonders wichtig, da es nach wie vor keine spezifische Behandlung gegen die Erkrankung gibt. Sie erfolgt wie bei anderen viralen Atemwegsinfekten symptomatisch. Antibiotika wirken bei Virusinfektionen nicht, es besteht jedoch die Möglichkeit, dass Sie Antibiotika verordnet bekommen, weil eine zusätzliche Infektion (Superinfektion) mit Bakterien vermutet wird.

 

Wer ist besonders gefährdet?

Alle Altersgruppen können sich infizieren und gegebenenfalls schwer erkranken. Besonders gefährdet für einen schweren Verlauf sind Menschen höheren Alters. Dieses Kriterium trifft laut RKI leider schon ab einem Alter von 60 Jahren zu. Neben dem Alter spielt offenbar das Geschlecht eine Rolle. Zwar ist das Risiko, sich mit dem neurartigen Coronavirus zu infizieren - soweit bisher bekannt - für Männer und Frauen etwa gleich groß. Es gibt jedoch Hinweise darauf, dass Männer häufiger einen schweren Krankheitsverlauf erleiden als Frauen. Die Ursachen dafür sind noch nicht ausreichend erforscht. Das gilt ebenso für die Infektion durch Virusmutationen.

Der dritte Risikofaktor sind Grund- oder Vorerkrankungen der Atemwege, der Leber, der Niere und des Herz-Kreislauf-Systems (z.B. Bluthochdruck), Diabetes, Übergewicht, Rauchen, ein geschwächtes Immunsystem und Krebserkrankungen.

Wo kann ich weitere aktuelle Informationen erhalten?

Da sich die Informationen sich sehr schnell ändern, finden Sie hier Links zu den relevanten Seiten, die sehr regelmäßig aktualisiert werden, aber auch Informationsstellen in Brandenburg und hier vor Ort: