Service Wissenswertes zum Thema Coronavirus
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Corona-Pandemie: Was Sie wissen sollten

Stand 10.06.2021

Auf dieser Seite haben wir aktuell wichtige Informationen, Hinweise und Links für Sie zusammengestellt:

Mehrere Begriffe werden im Zusammenhang mit dem Coronavirus genutzt. Zur Aufklärung: Das Virus trägt den Namen Sars-CoV-2 - die Erkrankung wird mit dem Namen COVID-19 bezeichnet.

Für eine Aufnahme von Patientinnen und Patienten und den Aufenthalt von Begleitpersonen und Besuchern sind vorab Formulare zur Personenregistrierung und Fragebögen auszufüllen. Diese stellen wir Ihnen nachfolgend zum Download zur Verfügung.

Schützen Sie sich und andere!

Schützen Sie sich und andere in Ihrer Nähe, indem Sie sich informieren und entsprechende Vorsichtsmaßnahmen ergreifen. Bitte befolgen Sie zudem die Empfehlungen Ihrer örtlichen Gesundheitsbehörde.

So verhindern Sie die Ausbreitung von Covid-19:

  • Waschen Sie sich häufig die Hände. Verwenden Sie Wasser und Seife oder ein Händedesinfektionsmittel auf Alkoholbasis.
  • Halten Sie einen Sicherheitsabstand von Personen ein, die husten oder niesen.
  • Tragen Sie eine Maske, wenn Sie keinen Abstand von mindestens 1,5 Metern halten können. Masken können der Übertragung des Virus durch den Träger an andere Personen entgegenwirken. Sie stellen aber keinen Komplettschutz gegen Covid-19 dar und sollten zusätzlich zu anderen Maßnahmen wie Sicherheitsabstand und Handhygiene angewendet werden.
  • Berühren Sie nicht die Augen, die Nase oder den Mund.
  • Bedecken Sie Nase und Mund beim Husten oder Niesen, oder husten oder niesen Sie in Ihre Armbeuge.
  • Bleiben Sie zu Hause, wenn Sie sich krank fühlen.
  • Wenden Sie sich an einen Arzt, wenn Sie Fieber, Husten oder Schwierigkeiten beim Atmen haben. Rufen Sie in der Arztpraxis an, bevor Sie sie aufsuchen. Ihr Arzt kann Sie dann schneller an die richtige Stelle verweisen. Das dient Ihrem Schutz und verhindert die Ausbreitung von Viren und Infektionskrankheiten.

Wenn Sie befürchten, an Covid-19 erkrankt zu sein, rufen Sie bitte zuerst bei Ihrem Hausarzt oder dem Gesundheitsamt (03391) 688-5376 an. Hier wird das weitere Vorgehen besprochen.

Die Ruppiner Kliniken behandeln Patientinnen und Patienten mit Covid-19 stationär. Das wichtigste dabei ist zunächst die räumliche Trennung von anderen Patienten.

Bereits bei einem Verdacht auf eine Infektion mit SARS-CoV-2 betreuen wir Patienten in einer Covid-19-Notaufnahme, die von anderen Bereichen isoliert ist und regelmäßig von einem Desinfektor desinfiziert wird. Während der Behandlung trägt das medizinische Personal persönliche Schutzkleidung (Schutzkittel, Handschuhe, Mund-Nasen-Schutz etc.). Die Hygienemaßnahmen vor und nach einem Patientenkontakt (bspw. gründliche Händedesinfektion) sind ohnehin Standard.

Für die stationäre Behandlung stehen Stationen im Haus M zur Verfügung. Hier ist auch die Covid-19-Intensivstation eingerichtet word

Kann ich meine Angehörigen besuchen?

Angehörigenbesuche sind möglich. Zum Schutz unserer Patientinnen und Patienten sowie aller Mitarbeitenden gelten jedoch weiterhin eingeschränkte Besuchszeiten und weitere Regelungen:

  • Besuche sind täglich in der Zeit von 14.00 bis 16.00 Uhr möglich.
  • Max. 1 Besucher pro Tag/Patient
  • Während des Aufenthaltes in den Gebäuden besteht eine FFP2-Masken-Pflicht.
  • Für den Zutritt gilt die 3G-Regelung (geimpft, genesen, getestet). Entsprechende Nachweise sind vorzulegen.
  • Ungeimpften Besucher*innen bieten wir täglich zwischen 13.00 und 14.00 Uhr eine Testmöglichkeit im Haus N (Zentrale Teststrecke) an. Dieses Angebot gilt ausschließlich für Besucher*innen unserer Patient*innen. Ein Kontrollabgleich erfolgt.

Leicht abweichende Besuchsregelungen gelten für die Geburtshilfe (Haus S). Hier sind max. 2 Besucher pro Tag/Patientin vorgesehen. Erwachsene Besucher*innen benötigen einen negativen Test und müssen FFP2-Maske tragen. Geschwisterkinder können OP-Masken tragen, eine Testpflicht besteht für sie nicht. Die Besuchszeiten sind hier ausgeweitet auf 07.00 bis 09.00 Uhr und 16.00 bis 19.00 Uhr täglich.

Darf mich eine Begleitperson in den Kreißsaal begleiten?

Zum Schutz der werdenden Eltern, der Babys sowie unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gelten für Begleitpersonen folgende Regeln:

Die Begleitperson:

  • muss den Anweisungen des Klinikpersonals Folge leisten.
  • wird in die korrekte hygienische Händedesinfektion durch das Kreißsaal-Personal eingewiesen.
  • erhält einen Mund-Nasen-Schutz (bitte korrekten Sitz beachten).
  • darf sich nur am Kopfende der werdenden Mutter aufhalten.
  • muss einen Abstand von möglichst 1,5 Metern zu den Hebammen einhalten.
  • darf während der Geburt den Kreißsaal nicht verlassen.
Warum wurden planbare OPs verschoben? - Wie geht es weiter?

Das Coronavirus ist eine Epidemie, wie sie seit mehr als hundert Jahren nicht mehr vorgekommen ist. Deutschlandweit haben sich die Krankenhäuser  unter Hochdruck auf schwer kranke Corona-Patienten vorbereitet und eine Vielzahl behandelt.

Die Ruppiner Kliniken waren und sind umfassend vorbereitet und können bei neuen Infektionsausbrüchen und weiteren Wellen auf eine große Anzahl von intensivmedizinisch zu betreuenden Patienten mit schweren Krankheitsverläufen entsprechend reagieren – immer mit dem Ziel, jedem schwer Erkrankten die bestmögliche Versorgung zu sichern.

Im Verlauf der Pandemie mussten zwischenzeitlich alle planbaren Operationen verschoben werden. Ziel dieser Maßnahme war es, frühzeitig Kapazitäten in den Krankenhäusern frei zu bekommen und möglichst viele Intensiv- und Beatmungsbetten für Corona-Patienten verfügbar zu halten.

Nun haben wir unseren Regelbetrieb Schritt für Schritt wieder aufgenommen. Unser Planungszentrum setzt sich mit Patienten in Verbindung, um Eingriffe zu terminieren.

Wie sollten Sie sich verhalten, wenn bei Ihnen eine Operation geplant ist?

Um unsere Patienten sowie die Mitarbeitenden bestmöglich zu schützen, muss ein negativer Corona-Test - nicht älter als 48 Stunden - vorliegen. Wenn bei Ihnen eine geplante elektive Operation oder ein invasiver Eingriff ansteht, planen wir für Sie daher einen SARS-CoV-2-Test ein. Gegebenenfalls muss die geplante Operation verschoben werden, um das Risiko einer möglichen Erkrankung auszuschließen.

Wer sollte sich auf das Virus testen lassen?

Als begründeter Verdachtsfall gilt, wer Kontakt zu einem Infizierten hatte und Anzeichen einer akuten Atemwegsinfektion aufweist. Oder, wer sich in einem Risikogebiet aufgehalten hat und Symptome zeigt.

Darüber hinaus kann der Arzt auch ohne begründeten Verdacht entsprechend den Richtlinien des RKI einen Test auf SARS-CoV-2 veranlassen. In Deutschland werden zudem stichprobenartig Menschen mit einer fraglichen Grippeerkrankung getestet, um möglicherweise unentdeckte Übertragungen zu finden.

Welche Länder als Risikogebiete eingestuft werden, ändert sich fortlaufend und angesichts der Virusmutationen dynamischer als bisher. Wer auf dem neuesten Stand sein will oder muss, kann sich tagesaktuell auf den Seiten des RKI und des Auswärtigen Amtes informieren.

Bitte beachten Sie, dass gemäß des Bundesgesundheitsministeriums für Reiserückkehrer aus internationalen Corona-Risikogebieten nach Deutschland ab dem 08.08.2020 im Sinne der Verantwortung des Einzelnen für Andere eine Testpflicht auf das Virus sowie ggf. eine häusliche Quarantäne- und Meldepflicht beim Gesundheitsamt besteht. Bitte informieren Sie sich zum aktuellen Status auf den Webseiten des RKI, des Bundesgesundheits- und des Außenministeriums.

Gibt es einen Impfstoff? Wie wird die Erkrankung behandelt?

Es gibt inzwischen mehrere in Deutschland zugelassene Impfstoffe, die wirkungsvoll vor schweren Erkrankungsverläufen schützen. Unklar ist noch, ob Geimpfte weiterhin andere Personen infizieren können. Nur aufgrund einer intensiven und weltweit vernetzten Forschung war es möglich, in einer verhältnismäßig kurzen Zeit erfolgreich Präparate zu entwickeln und nach den erforderlichen strikten Zulassungsprüfungen auf den Markt zu bringen. Das darf als Meilenstein beschrieben werden, denn noch nie zuvor stand so schnell ein geeignetes Impfpräparat zur Verfügung. Es lässt die berechtigte Hoffnung zu, die Pandemie in absehbarer Zeit eindämmen und das Virus unter Kontrolle bringen zu können.

Geplant ist, bis zum Sommer allen Bürgerinnen und Bürgern ein Impfangebot machen zu können. Die Impfung ist freiwillig. Auch wenn keine Impfpflicht besteht, wird dennoch empfohlen, dass sich möglichst viele für eine Impfung entscheiden, um weitere Mutationen und Ausbreitungen einzuschränken.

Weitreichende Immunität durch Impfungen ist auch deshalb besonders wichtig, da es nach wie vor keine spezifische Behandlung gegen die Erkrankung gibt. Sie erfolgt wie bei anderen viralen Atemwegsinfekten symptomatisch. Antibiotika wirken bei Virusinfektionen nicht, es besteht jedoch die Möglichkeit, dass Sie Antibiotika verordnet bekommen, weil eine zusätzliche Infektion (Superinfektion) mit Bakterien vermutet wird.

 

Wer ist besonders gefährdet?

Alle Altersgruppen können sich infizieren und gegebenenfalls schwer erkranken. Besonders gefährdet für einen schweren Verlauf sind Menschen höheren Alters. Dieses Kriterium trifft laut RKI leider schon ab einem Alter von 60 Jahren zu. Neben dem Alter spielt offenbar das Geschlecht eine Rolle. Zwar ist das Risiko, sich mit dem neurartigen Coronavirus zu infizieren - soweit bisher bekannt - für Männer und Frauen etwa gleich groß. Es gibt jedoch Hinweise darauf, dass Männer häufiger einen schweren Krankheitsverlauf erleiden als Frauen. Die Ursachen dafür sind noch nicht ausreichend erforscht. Das gilt ebenso für die Infektion durch Virusmutationen.

Der dritte Risikofaktor sind Grund- oder Vorerkrankungen der Atemwege, der Leber, der Niere und des Herz-Kreislauf-Systems (z.B. Bluthochdruck), Diabetes, Übergewicht, Rauchen, ein geschwächtes Immunsystem und Krebserkrankungen.

Wo kann ich weitere aktuelle Informationen erhalten?

Da sich die Informationen sich sehr schnell ändern, finden Sie hier Links zu den relevanten Seiten, die sehr regelmäßig aktualisiert werden, aber auch Informationsstellen in Brandenburg und hier vor Ort: