Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie Chefärztin: Dr. Stefanie Bienioschek, Fachärztin für Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie
Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie

Forschung

Die Ruppiner Kliniken GmbH sind Hochschulklinikum der Medizinischen Hochschule Brandenburg (MHB). Neben unserer Kerntätigkeit stellen wir uns verschiedenen Aufgaben in Forschung und Lehre. Dazu zählen wissenschaftliche Projekte, Studien, Veröffentlichungen und Fortbildungsveranstaltungen. Es besteht eine Forschungskooperation mit Prof. Dr. M. Kölch, Direktor der Klinik für Psychiatrie, Neurologie, Psychosomatik und Psychotherapie im Kindes- und Jugendalter, Universitätsmedizin Rostock.

Die Klinik bildet mehrere Schwerpunkte in der Forschung aus. Risikofaktoren, Verläufe von psychischen Störungen, Therapie, insbesondere im Bereich externalisierender Störungen/Delinquenzentwicklung, neue Versorgungsformen und neue transdiagnostische Kategorien bei affektiven Störungen, wie affektiver Dysregulation, stellen die Schwerpunkte dar. Die Klinik ist in Forschungsverbünde zu Prävention und Folgen von Vernachlässigung, Misshandlung und Missbrauch eingebunden (u. a. Möglichkeiten neuer Versorgungsformen und e-health Techniken).

Kinder- und jugendpsychiatrische BMBF-geförderte Forschungsverbünde wie ESCAlife, ADOPT und STAR sind weitere Projekte, bei denen unsere Klinik als ein Forschungsstandort eingebunden ist.

Es bestehen innerhalb der Medizinischen Hochschule Brandenburg (MHB) Kooperationen mit den Kliniken für Psychiatrie, Neuruppin und Rüdersdorf zur transgenerationalen Versorgung psychisch kranker Familien. Im Rahmen der MHB ist die Klinik an der Entwicklung neuer Versorgungformen in ländlichen Regionen mittels moderner Techniken wie Online-Therapie beteiligt.

BMBF geförderte Projekte

Affektive Dysregulation – Optimierung von Prävention und Therapie: ADOPT

Projektbeschreibung

Das Projekt dient der Untersuchung der Wirksamkeit eines Programms für die Behandlung von Pflege- und Heimkindern sowie Kindern, die bei den leiblichen Eltern aufwachsen und Schwierigkeiten bei der Gefühlsregulation haben. Diese Behandlung wird mit der herkömmlichen Behandlung verglichen. Die Studie wird an sieben verschiedenen universitären Standorten in sechs deutschen Städten durchgeführt.

Ansprechpartner KJPP Neuruppin

  • Projektleitung Neuruppin: Prof. Dr. med. Michael Kölch
  • Stellv. Projektleitung: Dr. med. Stefanie Bienioschek
  • Wissenschaftliche Mitarbeiterin: A. Schüller, J. Schroth

Kooperationspartner

  • Ruppiner Kliniken GmbH Neuruppin
  • Universitätsklinikum Dresden
  • Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf
  • Universität zu Köln / Universitätsklinikum Köln
  • Universitätsklinikum Lüneburg
  • Universitätsklinikum Ulm
  • Zentralinstitut für seelische Gesundheit Mannheim

Den Info-Flyer zur Studie können Sie sich herunterladen: PDF-Download.

Detaillierte Informationen zur Studie erhalten Sie hier.

Wirksamkeit von Lichttherapie bei stationär behandelten Jugendlichen mit Depression: DeLight

Projektbeschreibung

Ziel des Projektes ist es, zu vergleichen, ob Lichttherapie über 4 Wochen zusätzlich zur stationären Regelbehandlung die Symptome der Depression stärker reduziert als die Behandlung mit gedimmtem Licht (randomisiert, doppelblind). Des Weiteren untersucht das Projekt, welche Wirkung Lichttherapie im Vergleich zur Kontrollbedingung hat auf: Responder Status, Dosis und Dauer einer antidepressiven Medikation sowie Begleitsymptome der Depression. Schließlich sollen auch potentielle unerwünschte Wirkungen der Lichttherapie erfasst werden.

Ansprechpartner KJPP Neuruppin

  • Projektleitung Neuruppin: Prof. Dr. med. Michael Kölch
  • Stellv. Projektleitung: Dr. med. Stefanie Bienioschek
  • Wissenschaftliche Mitarbeiterin: H. Weckler, J. Schroth
  • HiWi: H. Usack

Kooperationspartner

  • IKSZ Mainz
  • LWL-Universitätsklinikum Hamm der Ruhr-Universität Bochum
  • Ruppiner Kliniken GmbH Neuruppin
  • Universitätsklinikum Ulm

Detaillierte Informationen zur Studie erhalten Sie hier.

Evidenzbasierte, gestufte Behandlung der ADHS über die Lebensspanne: ESCALIFE

Projektbeschreibung

ESCALIFE (Evidence-based, Stepped Care of ADHD along the life-span) ist eine Studie im Rahmen des Forschungsnetzes zu psychischen Erkrankungen mit dem Ziel der Optimierung einer individualisierten Behandlungsstrategie für Patienten und Patientinnen mit ADHS. Die KJPP der Ruppiner Kliniken ist ein Studienzentrum für das Teilprojekt PRESCHOOL.

Ansprechpartner KJPP Neuruppin

  • Projektleitung Neuruppin: Prof. Dr. med. Michael Kölch
  • Stellv. Projektleitung Neuruppin: Dr. med. Stefanie Bienioschek
  • Wissenschaftliche Mitarbeiterin: A. Schüller

Kooperationspartner

  • Ruppiner Kliniken GmbH Neuruppin
  • Universitätsmedizin Göttingen
  • Universitätsklinikum Köln
  • Universitätsklinikum Marburg
  • Universitätsklinikum RWTH Aachen
  • Universitätsklinikum Tübingen
  • Universitätsklinikum Würzburg
  • Zentralinstitut für seelische Gesundheit Mannheim

Den Info-Flyer zur Studie können Sie sich herunterladen: PDF-Download.

Detaillierte Informationen zur Studie erhalten Sie hier.

Verbundprojekt SHELTER für begleitete und unbegleitete geflüchtete Minderjährige

Projektbeschreibung

Entwicklung und Evaluation von drei Online-Kursen zu den Themen, die im Kontext der Betreuung von geflüchteten Minderjährigen wichtig sind. Zielgruppen der Online-Kurse sind sowohl Fachkräfte als auch Ehrenamtliche, die mit geflüchteten Minderjährigen arbeiten.

Ansprechpartner KJPP Neuruppin

  • Projektleitung Neuruppin: Prof. Dr. med. Michael Kölch
  • Stellv. Projektleitung: Dr. med. Stefanie Bienioschek

Kooperationspartner

  • Universität Bielefeld
  • Universität Hildesheim
  • Medizinische Hochschule Brandenburg
  • Hochschule Landshut
  • Universitätsklinikum Ulm

Detaillierte Informationen zur Studie erhalten Sie hier.

Nichtsuizidales selbstverletzendes Verhalten – Diagnostik, Behandlung, Gesundung: STAR

Projektbeschreibung

Untersuchungsgegenstand des Projektes ist das Verständnis zum Verlauf bei nicht-suizidalen Verletzungen bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen mit dem Fokus auf Mechanismen, die dieses Verhalten stoppen. Zusätzlich wird die Effektivität einer Online-Intervention sowie neurobiologische Mechanismen und die Prädiktoren von NSSI (Nonsuicidal Self-Injury) untersucht.

Ansprechpartner KJPP Neuruppin

  • Projektleitung Neuruppin: Prof. Dr. med. Michael Kölch
  • Stellv. Projektleitung: Dr. med. Stefanie Bienioschek
  • Wissenschaftliche Mitarbeiterin: E. Ortscheid

Kooperationspartner

  • Medizinische Hochschule Brandenburg
  • KIT – Karlsruher Institut für Technologie
  • Universitätsklinikum Heidelberg
  • Universität Koblenz-Landau
  • Universitätsklinikum Ulm
  • Zentralinstitut für Seelische Gesundheit Mannheim

Detaillierte Informationen zur Studie erhalten Sie hier.

Nicht BMBF geförderte Projekte

Continuum of Care School: CCSchool

Projektbeschreibung

Das Projekt dient der Erprobung einer neuen Versorgungsform zum Aufbau regionaler Netzwerke bei Patienten mit schulbezogener Problematik, die in einer teilnehmenden Krankenkasse versichert sind. Es besteht aus drei Komponenten: A: standardisierte Diagnostik / B: schulbasiertes therapeutisches Assessment /C: Schulbasierte Behandlung.

Ansprechpartner Medizinische Hochschule / KJPP Neuruppin

  • Projektleitung Neuruppin: Prof. Dr. med. M. Kölch
  • Stellv. Projektleitung: Dr. med. Stefanie Bienioschek
  • Wissenschaftliche MitarbeiterInnen: E. Ortscheid, E. Heukamp, M. Breier, J. Hinz

Kooperationspartner

  • Medizinische Hochschule Brandenburg Neuruppin
  • Techniker Krankenkasse
  • Universitätsklinikum Lüneburg
  • Universitätsklinikum Ulm
  • ZFP Südwürttemberg

Gefördert durch:

  • Innovationsfonds des Gemeinsamen Bundesausschusses

Detaillierte Informationen zur Studie erhalten Sie hier.

Errichtung einer Kinderschutz-Hotline

Projektbeschreibung

Ziel des Projektes ist es, eine Kinderschutzhotline für ärztliches und therapeutisches Fachpersonal zu erstellen.

Ansprechpartner KJPP Neuruppin

  • Dr. med. S. Bienioschek

 

Gefördert durch: Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ)

Online Therapie in einem Flächenversorgungsgebiet der KJP – Machbarkeit und Patientenzufriedenheit: E-Therapy

Projektbeschreibung

E-Therapy ist ein Projekt zur Entwicklung von online-basierten Therapiemodulen in der kinder – und jugendpsychiatrischen Therapie, welche bereits als gedruckte Manuale vorliegen. Diese Online-Module sollen die laufende Therapie von Depressionen, sozialen Kompetenzproblemen und aggressiv-oppositionellem Verhalten im Kindes – und Jugendalter unterstützen.

Ansprechpartner KJPP Neuruppin

  • Projektleitung Neuruppin: Prof. Dr. med. M. Kölch
  • Stellv. Projektleitung: Dr. med. Stefanie Bienioschek
  • Wissenschaftliche Mitarbeiterin: Dr. rer. nat. N. Wiggert

Gefördert durch: Interne Forschungsförderung der Medizinischen Hochschule Brandenburg

Providing Online Ressource and Trauma Assesment for Refugees: PORTA

Projektbeschreibung

Entwicklung und Evaluation eines internetbasierten Tools zur Belastungs- und Gefährdungseinschätzung bei minderjährigen Kindern und Jugendlichen mit Fluchterfahrung für medizinische und therapeutische Berufe.

Ansprechpartner KJPP Neuruppin

  • Projektleitung Neuruppin: Prof. Dr. med. M. Kölch
  • Wissenschaftlicher Mitarbeiter: E. Torreck

Kooperationspartner:

  • com.can (Kompetenzzentrum Kinderschutz in der Medizin Baden-Württemberg)
  • Deutsche Traumastiftung
  • Flüchtlingsambulanz Klinikum Aachen
  • Hochschule Landshut
  • kbo-Kinderzentrum München
  • Medizinische Hochschule Brandenburg
  • SHG Kliniken Saarland
  • Soon Systems
  • Universitätsklinikum Jena
  • Universitätsklinikum Ulm
  • Zfp Calw Klinikum Nordschwarzwald

Detaillierte Informationen erhalten Sie hier.

Kurzkontakt
Forschung
(03391) 39-2909
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